Ich hab mir jetzt seit Mitte Juli den Feed zum Blogverzeichnis Wikio.de gegeben. Wikio tauchte hier und da mal in anderen Blogs auf, da bin ich neugierig geworden. Ich klicke ja eh mit Vorliebe Buttons an, die ich noch nicht kenne. Ich bin da von Anfang an nicht draus schlau geworden, was Wikio sein soll. Blogverzeichnis oder doch eher Blogcharts? Jedenfalls gibt es da für mich nichts zu entdecken. Schon die `Top-Themen´ sind oft Wiederkäuer aus den online-Magazinen und ~Zeitungen, mehr oder weniger wortgleich abgeschrieben. Die Top-Blogs sind die üblichen Verdächtigen und der Rest ist mir genauso uninteressant. Davon um die fünfzig pro Tag? Nö danke.
Lasst mich in diesen Zusammenhängen nochmal etwas Werbung für den Webdienst StumbleUpon machen. Etwas interessantes oder tolles finden, ohne danach zu suchen. Ich find den Dienst Klasse und klar hab ich dort einen 63mg Account ;-)
13. August 2008 at 19:12
Ich hab den Wikio-Blogfeed auch erst vor etwa 2 Wochen aus dem Reader gekickt, weil einfach zu viel Einheitsbrei dadurch aufgelaufen ist.
Stumble Upon ist echt klasse, ich nutze das auch schon ne Weile. Mein StumbleLog gibts hier: http://metzecki.stumbleupon.com/
13. August 2008 at 20:30
Ich hab ja bisher schon ein paar von diesen Social-Dingern ausprobiert, aber überzeugen konnte mich nur StumbleUpon. Schade und irgendwie auch seltsam, daß der – in Deutschland zumindest – nicht so bekannt ist.
13. August 2008 at 21:33
Das stimmt, wenn man nur nach deutschsprachigen Ergebnissen stumbled, bekommt man ziemlich viel Werbung vor den Schirm. Und nach kurzer Zeit ist dann meistens auch schon Schluss.
Dabei ist das eigentlich eine recht geniale Idee, Seiten vorgesetzt zu bekommen, die den eigenen Interessen entgegen kommen. man darf sich halt nicht nur darauf beschränken.
14. August 2008 at 14:46
StumbleUpon verstehe ich spontan nicht. Habe eben mal reingelinst, aber bin schnell wieder weg…
Wikio habe ich auch vor Wochen gekickt.
14. August 2008 at 20:45
StumbleUpon erschließt sich nicht binnen Kürze, daß ist vielleicht ein Manko. Mit bekannten Social-Bookmark-Systemen hat es auch nicht soviel gemein – es ist komplexer als eine reine Sammlung von Sites unter Kategorien oder Tags. Diese Sammlung findet sich in den Profil-Seiten (dort “Blog” genannt) der einzelnen User – siehe die zwei Account-Links von mir und metzecki. Kernstück der StumbleUpon-Software ist aber, daß sie dem User vermeintlich, aber oft interessante Seiten auf den Monitor bringt. Die kann der User dann “ist was/ist nix für mich” bewerten. Die Software merkt sich die Bewertung und mit der Zeit werden auch die Ergebnisse besser. Man kann natürlich auch selber Seiten einbringen, die man gut findet.
Äh ja, so im Groben ist das wohl nicht falsch. Die Zeit zum Kennenlernen investieren, lohnt sich. Ich bin jedenfalls hellauf angetan.
15. August 2008 at 22:14
aha, mit der zeit verbessern sich die empfehluingen. solche dienste mag ich. ich glaube, ich werde es doch mal testen…
16. August 2008 at 7:21
StumbleUpon eignet sich besonders gut zum Zeitvertreib an verregneten, langweiligen Tagen ;-)