Heute vor drei Jahren startete ich mit 63mg und dem ersten Eintrag. Ist schon nicht verkehrt, von einer kleinen Sensation zu sprechen, eingedenk dessen, daß ich zuvor x Blogs angefangen und wieder platt gemacht habe. Am längsten von denen hielt sich wohl der „Fahrtrichtungsanzeiger“, zwei Jahre? Ich kann das schon alles nicht mehr nachhalten.
Angefangen hat das Blog bei blogger.com, bevor ich dann – ich weiß nicht mehr wann – nach wordpress.com gewechselt bin. Zugegeben, weil mich anfangs die bessere bzw. eine überhaupt vorhandene Statistik reizte :) Hier hat das Blog schon mindestens drei verschiedene Templates gesehen, wie es sich allgemein über die Jahre verändert hat. Wenn man ein Blog anfäng, das nicht gerade ein spezielles Thema zum Inhalt nimmt, dann weiß man selbst wohl manchmal nicht so recht, womit es füllen und warum. Dann kommt der kleine bis große Blogblues. Aber den kennen wohl die meisten Blogger aus eigener Erfahrung.
Ich denke, ob einen der Blogblues erwischt oder nicht, ist eine Frage der inneren Einstellung: In den Anfängen hatte ich die halbbewusste Vorstellung, ein Blog müsse jeden Tag einen Eintrag bekommen. Aber nicht irgendeinen Eintrag um des Eintrags willen, sondern etwas … relevantes. Große zeitliche Lücken – darunter verstand ich drei Tage plus x ohne Post – machten mich nervös. Mehr oder weniger krampfhaft suchte ich dann ein Thema, was ich verbloggen konnte; krampfhaft sagt es schon, das konnte nix werden und wurde auch nichts. Inzwischen gucke ich nicht mehr auf´s Datum und ich habe mich auch von der vagen Vorstellung verabschiedet, durch das Blog müsse sich ein roter Faden ziehen. Wenn man sich von diesen doch sehr analogen Denkweisen lösen kann, ist man wohl ziemlich gegen den Blogblues immunisiert. Und, ich blogge nicht für Leser – freue mich aber über jeden, der den Weg hierhin findet und wiederkommt, danke euch :D
Zum Schluß noch Antwort auf die häufigste Frage: „Was heißt eigentlich 63mg?“
Nun, es heißt 63mg – ich sage übrigens „dreiundsechzig emm ge“ ;)

















