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63mg wird drei

In bloggisch, pro domo on 22. November 2009 by 63mg Mit Tag(s) versehen: , ,

Heute vor drei Jahren startete ich mit 63mg und dem ersten Eintrag. Ist schon nicht verkehrt, von einer kleinen Sensation zu sprechen, eingedenk dessen, daß ich zuvor x Blogs angefangen und wieder platt gemacht habe. Am längsten von denen hielt sich wohl der „Fahrtrichtungsanzeiger“, zwei Jahre? Ich kann das schon alles nicht mehr nachhalten.

Angefangen hat das Blog bei blogger.com, bevor ich dann – ich weiß nicht mehr wann – nach wordpress.com gewechselt bin.  Zugegeben, weil mich anfangs die bessere bzw. eine überhaupt vorhandene Statistik reizte :) Hier hat das Blog schon mindestens drei verschiedene Templates gesehen, wie es sich allgemein über die Jahre verändert hat. Wenn man ein Blog anfäng, das nicht gerade ein spezielles Thema zum Inhalt nimmt, dann weiß man selbst wohl manchmal nicht so recht, womit es füllen und warum. Dann kommt der kleine bis große Blogblues. Aber den kennen wohl die meisten Blogger aus eigener Erfahrung.

Ich denke, ob einen der Blogblues erwischt oder nicht, ist eine Frage der inneren Einstellung: In den Anfängen hatte ich die halbbewusste Vorstellung, ein Blog müsse jeden Tag einen Eintrag bekommen.  Aber nicht irgendeinen Eintrag um des Eintrags willen, sondern etwas … relevantes. Große zeitliche Lücken – darunter verstand ich drei Tage plus x ohne Post – machten mich nervös. Mehr oder weniger krampfhaft suchte ich dann ein Thema, was ich verbloggen konnte; krampfhaft sagt es schon, das konnte nix werden und wurde auch nichts. Inzwischen gucke ich nicht mehr auf´s Datum und ich habe mich auch von der vagen Vorstellung verabschiedet, durch das Blog müsse sich ein roter Faden ziehen. Wenn man sich von diesen doch sehr analogen Denkweisen lösen kann, ist man wohl ziemlich gegen den Blogblues immunisiert. Und, ich blogge nicht für Leser – freue mich aber über jeden, der den Weg hierhin findet und wiederkommt, danke euch :D

Zum Schluß noch Antwort auf die häufigste Frage: „Was heißt eigentlich 63mg?“

Nun, es heißt 63mg – ich sage übrigens „dreiundsechzig emm ge“ ;)

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und ausatmen

In kurz notiert on 16. November 2009 by 63mg Mit Tag(s) versehen:

Arbeitsagentur

Nervenflattern ist zwar unangenehm, hat sich aber zum Glück als unnötig herausgestellt.  Der obligate Termin bei ARGE war eine reine Formalie. Sie konnten mir nichts anbieten, kein Job und vorallem keine Maßnahme. Aufatmen bis zum nächsten Mal, in sechs Monaten.

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Arsch auf Sofa

In urban shots on 12. November 2009 by 63mg Mit Tag(s) versehen: , ,

Tja ja, die coolen Jungs mit den Tarnfleck-Buxen, Alda, voll geil ey …

arschaufsofa

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11.11. 11:11

In TOMs on 11. November 2009 by 63mg Mit Tag(s) versehen: , , ,

TOM_smHelau

 

 

 

 

 

 

 

 

the incredible TOM, mehr bei taz.de

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[update 3] Von Unglück und selten allein

In update on 5. November 2009 by 63mg Mit Tag(s) versehen:

Hurra, nächste Woche wird Muttern aus der Reha-Klinik entlassen. Das wird auch echt Zeit. Nach insgesamt sechs Wochen reicht mir nämlich so langsam diese elende Rumfahrerei und überhaupt. Heute zweieinhalb Stunden in ihrer Wohnung gehockt und auf die Lieferung eines elektrischen Wannensitzes gewartet.  Alleine für „Operation Unterbuxen“ bin ich bestimmt sechsmal  in allen möglichen Geschäften gewesen, inklusive Umtauschen. Diese Kofferschlepperei, kaputte Rolltreppen, verpasste Anschlüsse, Haufen von Wäsche die gewaschen werden musste und hassenichgesehn. Naja. Morgen noch ein letzter Einsatz Richtung Herne. Pflegestufe bekommt Muttern nicht, dafür ist sie noch zu fit. Heisst also, daß sie zuhause erstmal sehen muss, alleine klar zu kommen. Aber ich werd mich nochmal um ne Haushaltshilfe kümmern, da gibt es doch diese „Hilfen in besonderen Lebenslagen“. Mal sehn. Werde mich diesbezüglich auch noch mal mir dem Sozialdienst der Reha-Klinik kurzschließen.

Ich hoffe, daß war´s jetzt erstmal mit Krankenhaus und alle dem tamtam. Dieses Jahr war´s echt so doll, daß Muttern eigentlich ein Guthaben für die nächten zehn Jahre angesammelt hat. Hmpf.